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Museum Innviertler Volkskundehaus

Die Schwanthaler und was Ried und die Region ausmacht

Das Museum Innviertler Volkskundehaus besteht seit dem Jahr 1933. Damals hat Pfarrer Johann Veichtlbauer seine Sammlung religiöser Volkskunst der Stadt Ried vermacht. Gemeinsam mit jener des 1910 in Ried gegründeten Musealvereins wurde diese Sammlung im Wirtschaftsgebäude des Pfarrhofs am Kirchenplatz untergebracht, das zuletzt 2003 großzügig umgebaut und durch die stadtgeschichtliche Ausstellung erweitert werden konnte.

 

Die umfangreichen Bestände sind in folgende Bereiche geordnet:

 

Die Bildhauerfamilie Schwanthaler

Mehr als zwei Jahrhunderte lang war die berühmte Bildhauerfamilie Schwanthaler in Ried ansässig und künstlerisch tätig. Aus dieser Künstlerfamilie sind 21 Bildhauer hervorgegangen, die den Namen Schwanthaler tragen.

 

Zu den Hauptmeistern der Rieder Werkstätte zählen Thomas (1634-1707), Johann Franz (1683-1762) und Johann Peter d. Ä. Schwanthaler (1720-1795). Hervorragende Werke dieser bayerisch-österreichischen Künstlerfamilie, die ab 1785 auch in München wirkte, sind im Erdgeschoss des Volkskundehauses zu besichtigen.

 

Die volkskundlichen Sammlungen im 1. Stock gliedern sich in die Bereiche Handwerk, Trachten und Textilien, Schmuck und Gefäße. Die Sammlung religiöser Volkskunst geht auf die Stiftung von Pfarrer Johann Veichtlbauer zurück und umfasst handgemalte Andachtsbilder, kostbare Reliquienkreuze, hervorragende Klosterarbeiten und die berühmte Oberndorfer „Stille-Nacht-Krippe, vor der im Jahr 1818 erstmals das berühmte Weihnachtslied erklang.

 

Die Galerie der Stadt Ried bietet einen Überblick über das künstlerische Schaffen im Innviertel, das stark von der 1923 gegründeten Innviertler Künstlergilde geprägt wurde und wird. Dieser Vereinigung gehörten auch überregional bedeutende Künstler wie Alfred Kubin, Aloys Wach und Margret Bilger an. Zu den wichtigsten aus Ried stammenden Malern zählen Wilhelm Dachauer (1881-1951), Franz Xaver Weidinger (1890-1972) und Herbert Dimmel (1894-1990).

 

Die stadtgeschichtliche Ausstellung „RIED - zwischen Bayern und Österreich ist als Ort der Auseinandersetzung und der Begegnung mit der Rieder Vergangenheit gedacht. Bedeutende Rieder Persönlichkeiten, historische Ereignisse, die Entwicklung Rieds von den Anfängen bis in die Gegenwart und der Wandel des Stadtbildes werden in zeitgemäßer Form präsentiert.

 

Alle Bereiche des Museums sind barrierefrei. Für sehbehinderte und blinde Menschen sind Teile der stadtgeschichtlichen Ausstellung in Braille-Schrift wiedergegeben, auch Bilder werden für Blinde „spürbar gemacht.

 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr

                              Samstag 14 bis 17 Uhr

 

Führungen für Gruppen sind nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

 

Museum Innviertler Volkskundehaus

Kirchenplatz 13

4910 Ried im Innkreis

tel.: +43 (0) 7752 901 - 301 od. 302

Mail: kultur@ried.gv.at

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