Die Bildhauerfamilie Schwanthaler
Die Bildhauerfamilie Schwanthaler (siehe Stammtafel) war in Ried im Innkreis mehr als zwei Jahrhunderte lang ansässig und künstlerisch tätig.
1633 begründete Hans Schwabenthaler in dem damals noch bayerischen Landstrich eine Dynastie, die in der Kunstgeschichte ein einzigartiges Phänomen darstellt. Wir kennen heute 21 Bildhauer, die diesen Namen tragen.
Die Rieder Werkstätte der Familie Schwanthaler
- ( ???? - 1656 ) - Hans Schwabenthaler
- ( 1634 - 1707 ) - Thomas Schwanthaler
- ( 1683 - 1762 ) - Johann Franz Schwanthaler
- ( 1720 - 1795 ) - Johann Peter d. Ä. Schwanthaler
- ( 1740 - 1828 ) - Johann Peter d. J. Schwanthaler
Hervorragende Werke dieser bayerisch-österreichischen Künstlerdynastie, die außer in Ried auch in Gmunden, Krems, Passau und München Werkstätten unterhielt, sind nicht nur in der Rieder Stadtpfarrkirche und in vielen Kirchen der Umgebung (siehe auch Karte mit Orten von Schwanthaler-Werken), sondern vor allem auch im Figurensaal des Museums Innviertler Volkskundehaus zu besichtigen.
Um zu verhindern, dass die berühmten Köglkrippe
(Abbildung siehe unten), ein Werk von Johann Peter d.Ä. Schwanthaler
ins Ausland verkauft wird, gründeten einige beherzte Rieder Bürger
1910 den Rieder Musealverein. Ein Schwanthaler-Museum sollte in Ried entstehen.
Das erste Objekt der Sammlung war die Köglkrippe.
Mehr Information zur Bildhauerfamilie Schwanthaler erhalten Sie unter folgenden Punkten
- Stammhaus der Familie Schwanthaler
- Gesammelte Geschichte der Familie Schwanthaler
- Karte mit Orten von Schwanthaler-Werken
- Buch zum 300. Todestag von Thomas Schwanthaler


